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Reisebüro von Daacke

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Czéc! Willkommen in Polen!

Begonnen hat unsere Reise in Danzig, ein wirklich lohnenswertes Städtereiseziel. Auf unserem ersten Stadtrundgang haben wir zunächst die weltgrößte Backsteinkirche - die Marienkirche - besichtigt. Am Langen Markt bestaunen wir die eleganten Patrizierhäuser der Hanse und das Rathaus und bummeln über die Lange Gasse bis hin zu den Ufern der Mottlau. Überall säumen Cafés und Restaurants unseren Weg und laden zum Verweilen ein.

Am nächsten Tag besteht unser charmanter Reiseleiter auf eine frühe Abfahrt im Hotel und schon kurze Zeit später wissen wir auch warum und sind sehr dankbar, denn wir zählen zu den ersten morgendlichen Besuchern der Marienburg (Malbork, UNESCO Kulturerbe). Die Burg thront am Ufer der Nogat. Von hier aus lenkten die Ritter des Deutschen Ordens das Christentum und kontrollierten den Handel. Die Burg mit Ihren einmaligen Gewölben beeindruckt mich sehr, ebenso die unendlich aufwendigen Restaurierungsarbeiten der Burg.

In unserem komfortablen Reisebus geht es weiter zum Domhügel von Frauenburg (Frombork) mit einer spektakulären Aussicht über das Frische Haff. Hier beobachtete Domherr Nikolaus Kopernikus den Himmel und brachte später das damalige Weltbild ins Wanken.

Nach einer kleinen Stärkung geht die Fahrt weiter, durch duftende Wälder und entlang wunderschöner Kornfelder, durchzogen mit blutrotem Klatschmohn. Es ist die Landschaft Ostpreußens, von der ich überrascht und begeistert bin. Auf unserem Weg nach Galiniy halten wir noch in dem kleinen Storchendorf Schewecken (Zywkowo) und nun trennen uns nur noch ca. 40 km zur Grenze der russischen Enklave Kaliningrad. Hier leben mehr Störche als Menschen und wir können den zahlreichen Nachwuchs bewundern. Ende August machen sich die Störche dann auf in Richtung Südafrika.

Am Abend erreichen wir den stimmungsvollen Gutshof Palac Galiny (Gallingen). An diesen idyllischen Ort möchte ich irgendwann zurückkehren. Bevor wir das köstliche Abendessen genießen, bekommen wir noch eine Führung durch den Schlosspark und das edle Pferdegestüt. Hier wäre auch ein Familienurlaub mit vielfältigem Reitangebot möglich; den Abend beschließen wir dann gemütlich am Lagerfeuer.

Am nächsten Morgen beginnt unsere Tour pilgernd: Wir besuchen die Wallfahrtskirche Heiligelinde (Swieta Lipka)und kommen in den Genuss eines Orgelkonzertes, das Gänsehaut hervorruft. Unser nächster Halt ist Nikolaiken (Mikolajki); hier steigen wir an Bord eines Schiffes und erreichen nach ca. 2 Stunden Ruciane Nida (Rudczanny). Die Masurische Seenplatte besteht aus Hunderten von Seen und stellt ein hervorragendes Segelrevier dar.

Nach einem kleinen Spaziergang erreichen wir die Kruttina (Krutynia) und werden von einem Kapitän über diesen ruhigen und idyllischen Fluss gestakt, dabei genießen wir die einmalige Natur und Ruhe. Am Ziel angekommen sind wir zu Gast bei einer einheimischen polnischen Familie. Hier knistert das Lagerfeuer und das Fleisch für unser Essen brutzelt und duftet schon verführerisch. Ich persönlich freue mich, noch eine weitere Nacht auf dem Gutshof Galiny verbringen zu dürfen und der Abschied am nächsten Tag fällt mir schwer. Hier spürt man die Gastfreundschaft, die besonders gute Küche und die absolute Entspannung.

Nach dem tollen Frühstück geht es zunächst nach Heilsberg (Lidzbark Warminski). Hier besichtigen wir die gut erhaltene Bischofsburg. Danach schnüren wir die Wanderschuhe und auf geht es; ca. 2 Stunden entlang des Oberländischen Kanals. Eine technische Meisterleistung, denn die Schiffe überwinden die Strecke nicht nur durch Schleusen, sondern streckenweise verlassen sie das Wasser und werden mit Hilfe von Rollwägen auf Schienen weiterbefördert. Während der Weiterfahrt nach Elbing (Elblag) wird unser toller Reiseleiter nicht müde unsere vielen Fragen zu beantworten. Es scheint nichts zu geben, was er uns nicht ausführlich und dabei spannend berichten kann. Die der Polen, geschichtliche Hintergründe, Wirtschaft, Politik, Kunst und Religion und vieles mehr!

Wir übernachten in Elbing in einer charmanten restaurierten Mühle „Mlyn", zwar nicht ganz zentral gelegen, aber eine sehr stimmungsvolle Unterbringung. Die bezaubernde Hotelmanagerin berichtet über die Restaurationsarbeiten ihres Vaters und anschließend werden wir noch mit einem köstlichen Abendessen verwöhnt. Am nächsten Morgen bleibt noch Zeit für einen Rundgang durch die hübsche Altstadt Elbings und dann fahren wir weiter nach Danzig, um unseren Rückflug anzutreten…schade, die Zeit ging viel zu schnell vorbei.

Es war sehr interessant, den Studienveranstalter „Studiosus Reisen" einmal selbst aus der Teilnehmersicht zu erleben – live und in Aktion! Organisation, Reiseleiter und Besichtigungsprogramm waren wie erwartet sehr gut und wenn Sie mehr erfahren möchten, dann besuchen Sie mich doch im Reisebüro oder rufen Sie mich an. Ich freue mich auf Sie!

Ihre Birgit Jørgensen, im Juli 2017

von:

Birgit Jørgensen

Reisebüro von Daacke
Tel:
040 822 77 20
B.Joergensen@daacke.de
 

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