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Reisebüro von Daacke

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Königsstädte, Kasbahs & magisches Marrakech - Nienke Dopke-Vis

Tag 1

Eigentlich sollten wir mit LH / Eurowings von Hamburg über Frankfurt nach Casablanca fliegen. Da unsere LH-Maschine gestrichen wurde, haben wir den Anschluss in Frankfurt verpasst und wurden auf Royal Air Maroc umgebucht. Zeit für einen ausgedehnten Lunch beim Italiener am Flughafen und einen Anruf bei Khadija von unserer Agentur, dass wir 5 Stunden später ankommen werden! Für die Einreise empfehle ich, den „Fast Track Service“ über die Agentur zu buchen - wir haben eine Stunde in der Schlange für die Immigration gestanden. Ausreichend Zeit also, die Mitreisenden zu beobachten. Mein erster Eindruck der marokkanischen Bevölkerung: Ruhig und sehr freundlich und diszipliniert. Alle warten sehr geduldig, bis sie an der Reihe sind. Auf Grund der Verspätung fährt unser Fahrer Ahmed uns sofort über die gut ausgebaute Schnellstraße in die schöne „Villa Mandarine“ in Rabat, unsere Unterkunft für die erste Nacht: ein bezauberndes, orientalisches Haus mit herrlichem Garten, Spa und Pool. Die geplante Besichtigung der Hassan II Moschee in Casablanca musste leider ausfallen.

Tag 2

Um 9 Uhr begrüßen uns Ahmed und Mustafa, unser deutschsprachiger Guide, mit einem freundlichen „Salam“! Wir sind die ganze Woche zu viert in unserem luxuriösen Mercedes Viano unterwegs und starten heute mit der Besichtigung vom Mausoleum von König Mohammad V. in Rabat, bewundern den alten Getreidespeicher und die Pferdestallungen in Meknes und die antike römische Siedlung Volubilis. Die Landschaft ist schön und abwechslungsreich, der Norden von Marokko ist grün, fruchtbar und hügelig. Wir sehen Hirten mit ihren Schafs- und Ziegenherden, Bauern mit Eseln, Kinder auf dem Weg zur Schule und das alles bei einem strahlend blauen Himmel. 

Am späten Nachmittag erreichen wir Fez. Mustafa begleitet uns zu unserem bezaubernden „Riad Myra“, das sich tief in dem Wirrwarr der Medina versteckt - wir hätten es alleine nie gefunden! Am Abend bummeln wir durch die schmalen Gassen der Altstadt und genießen die lebendige Stimmung und das orientalisch-marokkanische Flair der Medina. 

Tag 3

Wir besichtigen einige Hotels wie das Riad Maison Bleu, Palais Faraj, Sahrai Hotel und das wunderschöne Riad Fez, wo wir abends zum Dinner eingeladen sind. Fez ist die älteste der vier Königstädte und ein richtiger „Hotspot“. Wir streifen durch die alte Medina aus dem 8. Jahrhundert, beobachten die Händler beim Feilschen und die Handwerker bei ihrer Arbeit. Wir sehen Goldschmiede, Schuster und Schneider und fühlen uns zum Teil ins Mittelalter zurück versetzt. In der Ledergerberei stinkt es gewaltig, aber wir bekommen ein kleines Bündel Basilikum, welches wir unter die Nase halten können. Fez wird umringt durch eine gewaltige Stadtmauer, dahinter erstreckt sich die schöne Landschaft des Atlas. Man könnte hier gut drei Nächte verbringen!

Tag 4

Wir durchqueren den mittleren Atlas mit seinen ausgedehnten Zeder-Wäldern und fahren weiter durch eine faszinierende Landschaft mit Steinwüsten und schneebedeckten Gipfeln. Die 8-Stunden-Fahrt ist überhaupt nicht langweilig. Wir haben viel Platz in unserem Van, können die Füße hochlegen, geniessen die abwechslungsreiche Natur und unterhalten uns mit Mustafa über Gott und die Welt und über das Leben in Marokko. Mustafa liest uns marokkanische Märchen vor und wenn er sich in der Sprache der Berber mit Ahmed unterhält, lauschen wir dem wunderbaren Sing-Sang ihres Dialekts.

Am späten Nachmittag erreichen wir Merzouga, wo wir uns von Ahmed verabschieden und mit dem Allrad-Jeep in die Erg Chebbi Wüste hinein fahren. Wir steigen um auf Kamele und sind gerade noch rechtzeitig, um den schönen Sonnenuntergang zu erleben. Zu Fuss überqueren wir eine letzte Sanddüne und erreichen unser privates Camp, wo wir beim Lagerfeuer mit Tee und Keksen erwartet werden. Dank Heizstrahlern, dicken Teppichen und echten Betten mit warmen Wolldecken schlafe ich wie ein Murmeltier und bin am nächsten Morgen bei Sonnenaufgang schon wieder unterwegs. Wenn ich ins Camp zurückkehre setze ich mich ans Feuer. Die Stille der Wüste ist eine Wohltat für lärmgeplagte Ohren, außer dem leisen Knistern des Feuers ist es absolut still, eine Stille die mich irgendwie berührt.

Tag 5

Nach dem Frühstück in der Sonne geht es weiter nach Skoura. Wir fahren über hohe Bergpässe, genießen herrliche Aussichten und wandern durch die Todra Schlucht. Hier im Süden wohnen die Menschen in Kasbahs und wir übernachten in der Pascha Suite im zauberhaften Kasbah „Ksar El Kabbaba“. Leider bleiben wir nur eine Nacht hier, die Kasbah ist zauberhaft, der Garten wunderschön und der Pool wirkt einladend. Die Umgebung von Skoura lädt zum Wandern ein. Nächstes Mal bleiben wir auch hier mindestens drei Nächte!  

Tag 6

Über Ait Ben Hadou, eines der schönsten Dörfer Marokkos, fahren wir Richtung Westen. Die Sonne scheint, wir lassen uns Zeit bei einem Bummel durch das kleine Dorf und freuen uns auf die Fahrt durch das Atlas Gebirge nach Marrakech.  Während der Fahrt über den 2.260 Meter hohen Tichka Pass erleben wir einen plötzlichen Wintereinbruch. Bald bildet sich ein Riesenstau und es dauert Stunden, bis der Schneepflug aus Marrakech eintrifft und die Straße wieder befahrbar macht. Es ist kalt, nass und dunkel und trotz Fleece-Pulli, Daunenjacke und Wollsocken frieren wir erbärmlich. Vielleicht hätte ich mir doch so einen schönen, warmen Djellaba (langer Kapuzenmantel) aus Kamelhaar kaufen sollen? Die Marokkaner scheinen damit bei jedem Wetter gut gerüstet zu sein. 

Gegen 11 Uhr abends erreichen wir die „Villa des Orangers“ in Marrakech. Wir bedanken uns heute noch überschwänglicher als sonst bei Ahmed, unserem Fahrer, der uns so sicher und umsichtig nach Marrakesch gefahren hat. Mit einem Glas Wein und einer Handvoll Datteln legen wir die Füsse hoch und geniessen die Wärme vor unserem Kamin.

Tag 7

Die Villa des Orangers entpuppt sich als ein wunderschönes Riad in einem ehemaligen Palast, nur fünf Gehminuten vom Platz Djemaa el Fna entfernt. Das Riad bietet drei herrliche Innenhöfe, mehrere Dachterrassen, 2 Pools und 27 luxuriöse Zimmer und Suiten. Nach einem wunderbaren Frühstück mit hausgemachter Marmelade und Honig, warmen Brötchen, weichgekochten Eiern und einem guten marokkanischen Kaffee besuchen wir unsere Agentur. Wir treffen Ahmed, den Inhaber, der seine Agentur über die Jahre mit viel Engagement und Fingerspitzengefühl zu einer der besten in Marokko gemacht hat. Dann ist es Zeit, Marrakech zu entdecken! Mustafa lotst uns durch die Altstadt, führt uns durch die alte Koranschule und zeigt uns die Saadier Gräber. Nach einem Lunch mit Khadija und Ali von der Agentur besichtigen wir einige Hotels: Selman Hotel Riad Niza, La Maison Arabe, La Sultana und das Sofitel Marrakech. In der Palmerai besichtigen wir das Palais Namaskar. Am Abend schlendern wir über den Djemaa el Fna. Gaukler, Märchenerzähler und Händler unterhalten das Publikum, das gebannt zuhört und guckt und sichtbar viel Spass hat. 

Tag 8

Am Vormittag besuchen wir den Jardin Majorelle, ein wunderschöner Garten, der in den 80erJahren von Yves Saint Laurent angelegt wurde. Die Springbrunnen und das Kobaltblau der Häuser bieten einen interessanten Kontrast zum Grün der Pflanzen. Sowohl Touristen als auch Einheimische verbringen hier gerne ein paar Stunden, um der Sonne und Mittagshitze zu entfliehen. Und dann geht es schon zum Flughafen. Nach einem herzlichen Abschied von Ahmed und Mustafa treten wir die Heimreise an. Marokko verabschiedet sich mit strahlendem Sonnenschein und ich nehme mir vor, bald zurückzukommen aber dann mit sehr viel mehr Zeit!

von:

Nienke Dopke

Reisebüro von Daacke
Tel:
040 822 77 2-15
N.Dopke@daacke.de
 

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