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Reisebüro von Daacke

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Wildes Borneo

Es liegt eine lange Flugstrecke vor mir und um 6 Uhr geht’s los-zunächst nach München. Dort treffe ich die Gruppe und weiter geht es mit dem A350 der Singapur Airlines.  Sitzabstand, Komfort, Essen – alles ist sehr angenehm und vor allen Dingen ist die SQ während der gesamten Reise stets pünktlich! Der Weiterflug nach Borneo/Kota Kinabalu (2,5 Std.) erfolgt mit Silk Air und nach 40 Minuten Transfer kommen wir im Shangri La Tanjung Aru an. Dies ist ein tolles Resort zum Entspannen mit sehr geräumigen Zimmern und himmlischen Betten. Ich wäre gerne noch eine Nacht länger geblieben, bevor es weiter in den Dschungel geht. Es gibt eine spektakuläre Sunset Bar, einen großen Pool und einen weiteren Poolbereich für Familien mit Kindern. Die sehenswerte Stadt Kota Kinabalu ist nur ca. 30 Minuten entfernt.

Am nächsten Tag geht es erneut zum Flughafen und mit dem Low Cost Carrier Air Asia (mit einem A320) fliegen wir ca. 1 Std. nach Sandakan und direkt weiter per Bus zum Orang-Utan Rehabilitationscenter Sepilok. Ich bin etwas enttäuscht, da wir die faszinierenden Affen nur hinter einer Fensterscheibe betrachten können. Wenn die Affen ausreichend aufgepäppelt sind, werden sie nach Möglichkeit ausgewildert. Leider besteht aber nicht sehr viel Lebensraum, da ein sehr großer Teil des Dschungels abgeholzt wurde, um die Ölpalme weiträumig anzubauen. Gleich nebenan können wir die Malaienbären/ Sunbear beim Baden & Spielen beobachten, allerdings auch im Aufzuchtgehege.

Unser Bus bringt uns zu einem Bootsanleger und nun steigt die Aufregung. Eine 1,5 stündige rasante Bootsfahrt bringt uns auf den Kinabatangan River direkt in den Dschungel. Wir kommen zur Abai Jungle Lodge, die auch nur Boot erreicht werden kann. Und hier machen wir direkt Bekanntschaft mit Waranen, Bartschweinen und Makake Affen, die fröhlich über die Dächer toben. Nach einer Lodge-Besichtigung geht’s per Boot entlang des Ufers auf Tiersuche. Wir beobachten die putzigen Nasenaffen und hören und sehen den Nashornvogel (Hornbill). Unser Guide berichtet, dass 2 Pygmy-Elefanten gesichtet worden seien und wir versuchen sie zu finden...tatsächlich können wir sie hören und ein Hinterteil sichten, dann geht die Sonne leider unter und mit der Taschenlampe finden wir nur noch den Weg nach Hause – begleitet von dem sensationellen Flimmern der Fireflies (Glühwürmchen). Am nächsten Tag unternehmen wir einen weiteren Versuch und werden belohnt. Der Zwergelefant von Borneo wird auch als kleinster Elefant der Welt bezeichnet und wird nur ca. 2.50 m hoch. Zurück in der Lodge gibt es ein landestypisches Abendessen und danach starten wir zu einer nächtlichen Dschungelwanderung und erhaschen Blicke auf putzige kleine Vögel, die sich bereits ihre Schlafplätze unter den schützenden Blättern gesucht haben.

Am nächsten Morgen werden wir vom tropischen Regen geweckt, aber nach einem schnellen Kaffee hört der Regen auf und wir fahren mit dem Boot zum Pitas Lake, der zum großen Teil von der etwas lästigen, aber wunderschönen lilafarbenen Wasserhyazynthe bedeckt ist. Wir sehen ein kleines Krokodil und wieder die Makake-Affen. Nach einem kurzen Frühstück erleben wir den hauseigenen Dschungelpfad einmal ohne Tiere, aber auch die Flora des Dschungels ist beeindruckend schön. Gegen Mittag besuchen wir noch ein kleines Dorf an dem gegenüberliegenden Ufer. Hier gibt es finanzielle Unterstützung und den Versuch, Aufforstung zu betreiben. Uns bietet man Handwerksarbeiten zum Kauf an und wir essen dort zu Mittag, danach geht es per Boot zur Kinabatangan Riverside Lodge. Mit dem Fahrtwind auf dem Boot lässt sich die tropische Hitze ganz gut aushalten. Unser neues Quartier ist wieder an die Zivilisation, bzw. an das Straßennetz angeschlossen und es gibt auch einen Pool. Nach der Besichtigung stellen wir alle fest, dass die Abai Lodge mehr Flair hat, wenn auch weniger Komfort (z.B. kein WLAN !). Per Boot geht es in einen kleinen Nebenarm (Fluss Menanggul), wo wir die Honigschlange entdecken und erfreulicherweise wieder Nasenaffen und spielende Makake-Affen beobachten können.

Nach einem landestypischen Frühstück und geht es am nächsten Morgen per Überlandtour im Bus wieder zurück Richtung Sepilok/Sandakan und jetzt sehen wir die unglaublich riesigen Plantagen der Ölpalmen. Die Nachfrage beim Guide kommt nicht gut an... Schuld wären die Engländer, denn Borneo war eine britische Kolonie und man würde ja alles unternehmen, um den Regenwald wieder aufzuforsten. Unterwegs halten wir, um die Gomantong Höhle zu besichtigen. Ich schaffe es nicht, diese Höhle zu betreten; sie ist voller Kakerlaken und anderen Insekten und es stinkt unglaublich (ich bin nicht die Einzige... diesen Programmpunkt sollte man sich vorher gut überlegen). Aber auf andere Weise wird dieser Stopp mir in toller Erinnerung bleiben: Auf dem Weg durch den tropischen Regenwald sehen und hören wir einen wütenden Orang-Utan. Er scheint böse zu sein und unser Guide wird sehr hektisch und fordert uns auf, so schnell wie möglich weiterzugehen. Nach dem Höhlenbesuch passieren wir die Stelle erneut (dieses Mal ist die Gruppe sehr leise) und können ihn sehen und entdecken dicht bei ihm noch ein Weibchen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass wir die Beiden in ihrer Zweisamkeit gestört haben.

Bevor wir von Sandakan wieder nach Kota Kinabalu fliegen, halten wir in Sepilok im My Nature Resort zur Besichtigung und kleinem Lunch. Hier gefällt es mir sehr gut. Die Zimmer sind komfortabel, es gibt einen Pool und einige hauseigene Dschungelpfade. Hier könnte man 2 Nächte Station machen, um z.B. das Sepilok Rehabilitationscenter der Orang-Utans und des Sunbears zu besuchen; es gibt auch ein Rainforest Information Center in der Nähe. In Kota Kinabalu erwartet uns der freundliche Guide Lawrence und wir fahren ca. eine Stunde per Bus zum Shangri La Rasa Ria. Es regnet in Strömen, aber wir werden sehr verwöhnt. Unsere Zimmer liegen alle im Ocean Wing mit diversen Benefits, z.B. ist die Minibar inkl. und man hat uns schon ein Sprudelbad auf dem Balkon eingelassen. Mit Blick auf den ca. 3 km langen hauseigenen Strand und das Meer entspannen wir uns bei einem Glas Sekt in der Badewanne – was für ein Luxus! Wir beschließen den Abend bei einem köstlichen Dinner.

Nach einem unfassbar leckeren Frühstück starten wir per Bus zum Mount Kinabalu Nationalpark. Der Mt. Kinabalu ist 4095 m hoch und wir erreichen nach ca. 2 Std. Fahrt auf 1500 m unseren Ausgangspunkt zur Wanderung durch den tropischen Regenwald und angeschlossenem Botanischen Garten. Wir erhalten sehr ausführliche Informationen über die heimische Flora & Fauna. Orchideen-Liebhaber kommen hier unbedingt auf ihre Kosten. Die Heimfahrt dauert dann fast 3 Stunden, da wir vom Monsun-Regen begleitet werden und am frühen Abend kommen wir wieder im Hotel an. Am nächsten Morgen geht es mit Taschenlampen bewaffnet um 5 Uhr zum Sonnenaufgang. Durch den Regenwald und über Hängebrücken geht es auf den Berg und nach dem Sonnenaufgang genießen wir ein von Shangri La zauberhaft zubereitetes Frühstück. Gestärkt geht es wieder bergab und wir bewundern die grüne Borneo Viper, die wir ohne Ranger niemals gesehen hätten. Obwohl unser Auge bzw. Blick so langsam „dschungeltauglich“ wird.

Nun haben wir das erste Mal ein paar Stunden Freizeit. Baden im Meer scheidet leider aus, da der Jellyfish gesichtet wurde; eine höchst giftige Art der Würfelqualle, die in Australien weit verbreitet ist. Somit steht bei mir ein Strandspaziergang an, leider verdunkelt sich plötzlich der Himmel und es setzt ein fast 4 stündiger Monsunregen ein, der den Strand in rasantem Tempo in eine Schlammwüste verwandelt. Eigentlich ist der Monsun etwas zu früh dran, aber das Klima ist eben nicht mehr konstant verlässlich.

Am Abend fliegen wir nach Singapur und gegen Mitternacht beziehen wir unser Zimmer im Parkroyal on Pickering. Das Hotel gefällt mir sehr – es hat eine begrünte Außenfassade, einen kleinen Pool mit toller Aussicht (unbedingt Zimmer Richtung Harbour Bay - nicht Chinatown wählen!). Auch die Stadt mit der atemberaubenden Architektur gefällt mir sehr; sie vermittelt europäisches Flair, ist sehr sauber und aufgeräumt; nicht typisch asiatisch, aber trotzdem spannend. Per Bus entdecken wir Chinatown und im Anschluss geht es zu Fuß durch das quirlige Little India, hier besuchen wir auch einen Tempel und bekommen etwas Zeit zum Bummeln. Gegen Mittag besichtigen wir das Boutique Hotel Naumi, sehr stylisch aber etwas dunkle Gänge und kleine Zimmer. Dafür toller Ausblick von der Rooftopbar mit kleinem Infinity Pool. Das indische Lunch ist sensationell.

Es geht weiter mit einer Besichtigung des Parkhotel Clarke Quay. Für deutsche Gäste evtl. ganz gut geeignet, da man zum Frühstücken draußen sitzen kann und es gibt einen sehr großen Pool. Auch hier sind die Zimmer klein – bitte nach den renovierten Zimmer fragen! Wir schlendern entlang des Clarke Quay; hier gibt es viele Restaurants und Bars. Mit einem Boot fahren wir über den Singapore River zum Merlion Park und spazieren ins Hotel Fullerton Bay, wo wir zu Abend essen. Etwas hektisch eilen wir zu den Gardens By The Bay. Bei Anbruch der Dämmerung erstrahlen die Bäume in einem herrlichen Lichtermeer, untermalt von Musik. Zum krönenden Abschluss erleben wir bei einem Drink im Marina Bay Sands die Stadt aus der Vogelperspektive. Die Rooftopbar Cé la Vi im 57. Stock ist ein Highlight und unbedingt ein Besuch wert!

Nun geht es heimwärts...um 00:30 Uhr hebt unser A 350 von SQ pünktlich ab und wir nehmen Abschied vom aufregenden Asien!

Ihre Birgit Jørgensen

Fakten zu Borneo

Drittgrößte Insel der Welt; liegt zwischen Sumatra und den Philippinen
Besteht aus 3 Nationen: Der südliche Teil Kalimantan gehört zu Indonesien ( 2/3 der Insel), das kleine Sultanat Brunei an der Nordküste, umschlossen von den malaiischen Staaten Sarawak im Süden und Sabah im Norden (hierhin ging meine Reise)
Hauptstadt von Sabah ist Kota Kinabalu, liegt am Fuße des Mount Kinabalus (4095 m hoch)
Hauptreligion von Malaysia ist der Islam, aber friedlich miteinander leben in diesem Land auch die Christen, Hindus, Buddhisten etc.
Beste Reisezeit: März-Oktober
Klima: Tropisch - ganzjährig gleichmäßig feuchtheiß mit zwei Monsunwechseln, wobei der ausgeprägtere Nord-Monsun von November bis Februar starke Niederschläge bringt. Durchschnittlich nachts 21 Grad und tagsüber 32 Grad.
Einreise nach Sabah mit Reisepass (6 Monate nach Ausreise gültig). Für eine Einreise nach Sarawak auf Borneo wird ein separates Visum erteilt.
Keine Impfungen vorgeschrieben.

 

von:

Birgit Jørgensen

Reisebüro von Daacke
Tel:
040 822 77 20
B.Joergensen@daacke.de
 

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